KURS

KI-Governance & Strategie

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Kursziele

Verantwortliche verstehen, wie Künstliche Intelligenz im Unternehmen strategisch eingeordnet, gesteuert und organisatorisch abgesichert wird. Sie schaffen klare Zuständigkeiten, Entscheidungsstrukturen und Leitplanken für einen kontrollierten, verantwortungsvollen KI-Einsatz.

Zielgruppe

Geschäftsführung · IT · HR · Verantwortliche

Kursbeschreibung

Der Einsatz von KI im Unternehmen ist keine rein operative oder technische Fragestellung, sondern eine strategische Managementaufgabe. Ohne klare Governance-Strukturen entstehen unkoordinierte Einzelinitiativen, rechtliche Unsicherheiten und fehlende Transparenz über Verantwortlichkeiten und Risiken.

Dieser Inhouse-Tageskurs richtet sich an Entscheidungs­träger und Verantwortliche, die den KI-Einsatz im Unternehmen bewusst steuern möchten. Vermittelt wird, wie KI organisatorisch eingeordnet wird, welche Rollen und Zuständigkeiten notwendig sind und wie verbindliche Entscheidungs- und Freigabeprozesse aufgebaut werden können.

Im Fokus stehen strategische Leitlinien, interne Regeln und Governance-Modelle für den KI-Einsatz – nicht technische Details. Die Teilnehmenden erhalten Orientierung, wie KI unternehmensweit koordiniert, kontrolliert und regelkonform eingesetzt werden kann, einschließlich der Einordnung regulatorischer Anforderungen wie des EU AI Act.

 

Ziel des Kurses ist es, eine belastbare Grundlage für strategische KI-Entscheidungen zu schaffen und Führungskräften Sicherheit im Umgang mit Verantwortung, Risiko und Steuerung von KI zu geben.

Inhalte

Die Teilnehmenden erhalten eine klare Einordnung, welche Rolle KI im Unternehmen strategisch einnimmt und welche Auswirkungen der Einsatz auf Organisation, Verantwortung und Entscheidungsprozesse hat. Dabei wird erläutert, warum KI nicht als isoliertes Tool-Thema betrachtet werden darf, sondern als Querschnittsthema mit Auswirkungen auf Prozesse, Haftung, Qualität und Unternehmenskultur. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis darüber, wo KI strategischen Mehrwert schafft – und wo bewusste Zurückhaltung erforderlich ist.

In diesem Abschnitt wird vermittelt, wie KI organisatorisch sinnvoll verankert wird. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Governance-Ansätze kennen und erarbeiten, welche Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen zwischen Geschäftsführung, IT, HR und Fachabteilungen notwendig sind. Dabei geht es um klare Verantwortlichkeiten, Entscheidungsbefugnisse und Eskalationswege, um einen unkoordinierten oder unkontrollierten KI-Einsatz im Unternehmen zu vermeiden.

Es wird aufgezeigt, wie unternehmensinterne Regeln und Leitlinien für den KI-Einsatz aufgebaut werden können. Dazu zählen Vorgaben zur Nutzung, Freigabeprozesse, Dokumentation sowie klare Entscheidungsrahmen für Mitarbeitende und Führungskräfte. Ziel ist es, einheitliche und nachvollziehbare Regeln zu schaffen, die Orientierung geben, Handlungssicherheit bieten und gleichzeitig praktikabel im Arbeitsalltag bleiben.

Neben den Chancen werden auch reale Risiken thematisiert, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben. Dazu gehören Haftungsfragen, Qualitätsrisiken, Fehlentscheidungen sowie regulatorische Anforderungen. Die Teilnehmenden erhalten eine verständliche Einordnung relevanter Vorgaben – insbesondere im Kontext des EU AI Act – und lernen, wie diese Anforderungen organisatorisch berücksichtigt werden können, ohne den operativen Betrieb zu blockieren.

In diesem Modul wird vermittelt, wie Transparenz über den KI-Einsatz im Unternehmen geschaffen werden kann. Die Teilnehmenden lernen, wie nachvollziehbar bleibt, wo KI eingesetzt wird, wer dafür verantwortlich ist und wie Ergebnisse bewertet werden. Ziel ist es, Kontrolle und Steuerbarkeit sicherzustellen, ohne Innovation zu verhindern oder unnötige Bürokratie aufzubauen.

Abschließend wird aufgezeigt, wie aus Governance, Regeln und Zuständigkeiten eine belastbare Grundlage für eine unternehmensweite KI-Strategie entsteht. Die Teilnehmenden verstehen, wie strategische Leitplanken definiert werden können, die langfristige Orientierung geben und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung lassen. Damit wird die Basis für einen koordinierten, verantwortungsvollen und nachhaltigen KI-Einsatz im Unternehmen geschaffen.

Enthaltene Leistungen

 

Vor dem Kurs werden Zielsetzung, Organisationsstruktur und bestehende Rahmenbedingungen abgestimmt. Der Kurs wird inhaltlich auf Unternehmensgröße, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsstrukturen ausgerichtet.

Durchführung als strukturierter Tageskurs mit klarem Fokus auf Governance, Strategie und Entscheidungslogik. Inhalte sind auf Führungsebene zugeschnitten und vermeiden operative Tool-Schulungen.

 

Behandlung typischer Entscheidungs- und Grenzfälle aus dem Unternehmensalltag, z. B. Freigaben, Verantwortlichkeiten, Eskalationen und Risikobewertungen beim KI-Einsatz.

Gemeinsame Ableitung von Grundprinzipien, Regeln und Entscheidungsrahmen für den KI-Einsatz im Unternehmen – als Basis für Richtlinien, Policies oder interne Vorgaben.

Strukturierte Zusammenfassung der Kernergebnisse, Entscheidungsgrundlagen und nächsten Schritte für Management und verantwortliche Stellen.

Nutzen für Ihr Unternehmen

Der Kurs schafft eindeutige Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege für den Einsatz von KI im Unternehmen. Dadurch werden Grauzonen vermieden und Führungskräfte wissen, wer was darf, entscheidet und verantwortet.

Unternehmen erhalten eine belastbare Grundlage für einen regelkonformen Umgang mit KI-Systemen. Risiken durch unkoordinierte Nutzung, Haftungsfragen oder fehlende Vorgaben werden gezielt reduziert.

Durch klar definierte Regeln, Freigabeprozesse und Grundsätze entsteht ein konsistenter Rahmen für alle Fachbereiche. KI-Nutzung wird steuerbar, nachvollziehbar und skalierbar.

Entscheider lernen, KI-Anwendungen realistisch zu bewerten und gezielt dort einzusetzen, wo sie echten Nutzen bringen. Der Fokus liegt auf sinnvollen Prioritäten statt isolierten Tool-Experimenten.

Der Kurs unterstützt dabei, KI-Regeln verständlich zu kommunizieren und Akzeptanz zu schaffen. Mitarbeitende wissen, was erlaubt ist, was nicht – und warum.

Philipp Fahl

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